Arbeitsgemeinschaft Notärzte in Nordrhein-Westfalen

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Jahrestagung 2017 war ein voller Erfolg

15. Februar 2017 ►

Die Fragen nach „Qualität im Notarztdienst“ und das Schwerpunktthema „Leitlinien“ prägten bei der diesjährigen Jahrestagung in Köln den berufspolitischen Teil am Freitag sowie das wissenschaftliche Fortbildungsprogramm am Samstag. Ein voller Vortragssaal an beiden Tagen war das beste Indiz dafür, dass die ausgewählten Themen wie auch die eingeladenen Experten und Vortragenden das Interesse der über 450 Teilnehmer gefunden hatten. Darüber hinaus waren sämtliche der 10 angebotenen Fortbildungskurse ausgebucht und boten Gelegenheit für praktisches Training und intensiven fachlichen  Austausch.

Diese Jahrestagung hatte noch mehrere Besonderheiten zu bieten. Drei um die AGNNW verdiente Persönlichkeiten wurden als neue Ehrenmitglieder vorgestellt: Prof. Dr. Bertil Bouillon, Klinikdirektor in Köln-Merheim und Lehrstuhlinhaber der Universität Witten-Herdecke, war viele Jahre lang Fortbildungsbeauftragter der AGNNW; Prof. Dr. Matthias Fischer, Chefarzt in Göppingen und derzeit Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Südwestdeutschen Notärzte, ist aktiv in nationalen und internationalen wissenschaftlichen notfallmedizinischen Gremien und immer noch regelmäßiger Referent auf der Jahrestagung; Frank Riebandt war viele Jahre lang Vorsitzender der AGNNW und ist nun der Vorsitzende der BAND (Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands) als Dachverband der Länder-Arbeitsgemeinschaften.  Die kurze Ehrung im Rahmen des Vortragsprogramms wurde mit besonderem Applaus der Teilnehmer bedacht.

Eine ehrende Erwähnung fand auch das 15jährige Jubiläum des „Fall des Monats“, das als interaktives Angebot auf der Homepage seit vielen Jahren Monat für Monat von Dr. Gerrit Müntefering fortgeführt wird.

Großen Beifall erhielt ein Vortrag zur Arbeit der „Ärzte ohne Grenzen“, in dem Frau Dr. Lolimar Rojas Rosas Erfahrungen aus Krisenregionen vermittelte, die mit unserem Berufsumfeld in Präklinik und Klinik nur wenig zu tun haben.

Der diesjährige „Ideenpreis der AGNNW“, mit 1.000 € dotiert und jetzt bereits zum dritten Mal verliehen, ging an das Projekt „Wünschewagen“ des ASB Deutschland, welches zum Ziel hat, letzte Lebenswünsche schwerkranker Menschen unter professioneller Transportbegleitung zu realisieren.

 
Wie in den letzten Jahren auch, so ist der Erfolg der Jahrestagung Ansporn, auch im kommenden Jahr ein Programm vorzubereiten, das die Teilnehmer erneut begeistert.