{"id":3751,"date":"2018-09-20T15:06:40","date_gmt":"2018-09-20T13:06:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agnnw.de\/?p=3751"},"modified":"2018-09-22T15:07:21","modified_gmt":"2018-09-22T13:07:21","slug":"auf-dem-hauptstadtkongress-in-berlin-professor-bertil-bouillon-aus-koeln-zog-heute-eine-positive-bilanz-der-arbeit-in-den-traumanetzwerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agnnw.de\/?p=3751","title":{"rendered":"Auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Professor Bertil Bouillon aus K\u00f6ln zog heute eine positive Bilanz der Arbeit in den Traumanetzwerken."},"content":{"rendered":"<p>20. September 2018<\/p>\n<p>In den vergangenen 10 Jahren wurden in Deutschland fl\u00e4chendeckend Trauma-Netzwerke eingerichtet und einheitliche Regelungen zur Schockraum-Versorgung (ABCDE etc.) erreicht.<br \/>\nSogenannte \u201eAbmeldungen\u201c von Traumazentren seien innerhalb der Jahre deutlich zur\u00fcck gegangen. Dies liegt nach Bouillon auch daran, dass 20% aller Kliniken im Berei<span class=\"text_exposed_show\">ch der Traumaversorgung personelle, strukturelle und organisatorische Ver\u00e4nderungen vorgenommen haben.<\/span><\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>Dass die Versorgung gut ist, kann auch anhand des Prognose-Werkzeuges \u201eRISC-Score\u201c belegt werden: Das damit prognostizierte Ergebnis der Versorgung wird \u00fcberall in den Traumazentren \u00fcbertroffen, ist somit besser, als erwartet.<\/p>\n<p>Erstmals sinke nun auch im dritten Jahr in Folge die Dauer der Zeit vom Unfall bis zur Ankunft im Schockraum. Von \u00fcber 70 Minuten auf jetzt 65 Minuten &#8211; bei \u00fcber 30.000 Eins\u00e4tzen durchaus relevant, doch hier ist noch viel zu tun.<\/p>\n<p>Dramatischer noch sind die Ver\u00e4nderungen in den Klinikabl\u00e4ufen: Das Zeitintervall von der Ankunft im Schockraum bis zum Start des CT konnte halbiert werden auf nun im Mittel 20 Minuten. Auch das Intervall Schockraum bis zum Beginn der Operation wurde von 90 auf 60 Minuten gesenkt.<\/p>\n<p>Licht und Schatten sieht Bouillon im Bereich der Rettungsdienst-Versorgung: Nur 84% der komat\u00f6sen Trauma-Patienten erreichten den Schockraum intubiert und beatmet. Insbesondere \u00c4ltere werden \u00f6fter nicht intubiert.<br \/>\nHingegen erhielten 25% der Patienten, die Tranexams\u00e4ure bekamen, diese bereits pr\u00e4klinischen durch den Notarzt.<\/p>\n<p>Professor Bouillon sieht perspektivisch eine Entwicklung der Sterblichkeit beim Polytrauma auf nur noch 10%.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.traumanetzwerk-dgu.de%2Fde%2Fstartseite_tnw.html&amp;h=AT19uN_T9KjDjSoQpr0zVHlmtDsyQowULMRBehMbbUWiabdNO7r7oSQpbxVlFZGkq7FaQ3HeED62TWkyFdBGyz13Ltsg4E8uXEpbxlmv4QpXsgzg8-Qau1cu8HS4DD1p14VDAKwFlFAt41tOiHABjbn8Q0JGOv-zIK-hoY4i6xHi4xcMBqDKVjxWzGxnnUNx-a-82cbf0W8TEYYsj50svd2jdgSUDWhfKbc1Xc5QfGsxOp5M9e3xqNz6qVciHCUuaOeI0zjDzA4seopWFXR66zUm3zLG2vPJxsYpRaSZJZbhRzy53d5ScZDyG7jxfA6Skl_k0fOKNSZtU7RNxs6VXIFoVMZwlNkRlwJW4Y4AF0Ak52hw25i8GmmjEiJlAmD-iki5Qbsub5bRDsLWQi_GAgVAQ3ZNilOoGW20g_y5SveoLfA4mDTa0lE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-ft=\"{&quot;tn&quot;:&quot;-U&quot;}\" data-lynx-mode=\"async\">http:\/\/www.traumanetzwerk-dgu.de\/de\/startseite_tnw.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20. 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