{"id":2488,"date":"2015-11-01T22:25:58","date_gmt":"2015-11-01T21:25:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agnnw.de\/?p=2488"},"modified":"2021-01-01T12:09:47","modified_gmt":"2021-01-01T11:09:47","slug":"fall-des-monats-november-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agnnw.de\/?p=2488","title":{"rendered":"Fall des Monats November 2015"},"content":{"rendered":"<p>Rekonstruierter Fall aus 2.Hand:<\/p>\n<p>Alarmierungsmeldung:<br \/>\nChirurgischer Notfall: Weibliche Person mit &#8222;Leitersturz&#8220;.<\/p>\n<p><u>Situation an der Einsatzstelle:<\/u><br \/>\nDer Ehemann der 68-j\u00e4hrigen Patientin ist vor Ort. Er war bei dem Unfallereignis anwesend\u00a0 und kann detaillierte Angaben zum Unfallhergang machen. Seine Frau ist von der 6. Sprosse einer an der Hinterhofwand ihres Hauses positionierten Leiter abgerutscht und hat beim Einhaken mit dem rechten Bein im Sprossenzwischenraum ein Verdrehtrauma des rechten Beins erlitten mit starker \u00dcberstreckung im rechten Kniegelenk und subjektivem Gef\u00fchl des Zerreissens. Beim Aufkommen sei sie dann aufgrund einer Bodenunebenheit im linken Sprunggelenk umgeknickt.<\/p>\n<p>Die Verletzte klagt nun \u00fcber starke Schmerzen im rechten Kniegelenk und am linken Sprunggelenk und Fu\u00df.<br \/>\n<u>Erstbefund:<\/u><\/p>\n<p>Die Patientin ist wach, orientiert. RR 150\/80 , Puls 105\/min.<\/p>\n<p>Kein Anhalt f\u00fcr Sch\u00e4delhirntrauma. Obere Extremit\u00e4t, Thorax, Abdomen und Beckenregion orientierend unauff\u00e4llig. Kein Hinweis auf ein Wirbels\u00e4ulentrauma.<\/p>\n<p>Es ist eine deutliche Schwellung im rechten Kniegelenk erkennbar. Druckdolenz ist verst\u00e4rkt im Bereich der Kniekehle. Nach Aufschneiden der Hose wirkt der rechte Unterschenkel und rechte Fu\u00df eher blass. Bei der Untersuchung des linken Beins \u00a0ist eine deutliche Schwellung und Fehlstellung im Sprunggelenksbereich mit erheblicher ventralw\u00e4rtiger Prominenz der linken distalen Tibiakontur sichtbar. Im Notarztprotokoll ist keine Angabe zu Sensibilit\u00e4t \/ Motorik \/ Durchblutung der unteren Extremit\u00e4ten zu finden.<\/p>\n<p><u>Erstma\u00dfnahmen : <\/u><\/p>\n<p>Anlage eines intraven\u00f6sen Zugangs. Monitoring mit nicht invasiver oszillometrischer Blutdruckmessung , Extremit\u00e4ten-EKG und Pulsoxymeter: Blutdruck 140 \/ 90 mmHg , Puls 100 \/ Min. Sauerstoffs\u00e4ttigung bei 94 %.<\/p>\n<p>Die Patientin wird von der Not\u00e4rztin (Fach\u00e4rztin f\u00fcr innere Medizin) \u00fcber ihre Sprunggelenksluxationsfraktur und die nun geplante Reposition informiert.<\/p>\n<p>Einleitung der Analgosedierung mit Dormicum V und S-Ketamin zur Reposition der Sprunggelenksluxationsfraktur. Die Reposition der Sprunggelenksluxation durch die Not\u00e4rztin erweist sich anf\u00e4nglich als schwierig. Dann aber Dokumentation einer im 3.Versuch schlie\u00dflich besser durchf\u00fchrbaren Reposition. Es wird eine Vakuumschiene angelegt.<\/p>\n<p>Im Notarztprotokoll sind auch post repositionem kein Angaben zu Sensibilit\u00e4t \/ Motorik \/ Durchblutung der unteren Extremit\u00e4ten dokumentiert.<\/p>\n<p>Unter der o.g. Analgosedierung kann nun eine akzeptable Transportf\u00e4higkeit der 68-j\u00e4hrigen Frau erreicht werden.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Problemstellung ?<\/p>\n<p>Welche Klinik w\u00e4re im aktuellen Fall als Zielklinik geeignet ?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 300px; height: 400px;\" src=\"https:\/\/www.agnnw.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/OSG-Luxationsfraktur-FdM-November-2015.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekonstruierter Fall aus 2.Hand: Alarmierungsmeldung: Chirurgischer Notfall: Weibliche Person mit &#8222;Leitersturz&#8220;. Situation an der Einsatzstelle: Der Ehemann der 68-j\u00e4hrigen Patientin ist vor Ort. Er war bei dem Unfallereignis anwesend\u00a0 und kann detaillierte Angaben zum Unfallhergang machen. Seine Frau ist von der 6. 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