{"id":162,"date":"2011-12-15T03:51:13","date_gmt":"2011-12-15T02:51:13","guid":{"rendered":"http:\/\/agnnw2.de\/?p=162"},"modified":"2013-04-15T12:02:42","modified_gmt":"2013-04-15T10:02:42","slug":"positionspapier-der-alrd-nrw-zum-notarztmangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agnnw.de\/?p=162","title":{"rendered":"Positionspapier der AGNNW und der \u00c4LRD NRW zum Notarztmangel"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">&nbsp;<\/p>\n<p><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 1 <\/font><\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\"><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\">Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung gem&auml;&szlig; <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><b><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\"><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\">&sect; 6 RettG NRW in Nordrhein-Westfalen <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><b><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\"><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"5\">Analyse der Problematik und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">Analyse und Vorschl&auml;ge basieren ausschlie&szlig;lich auf den Strukturen und rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW. Damit ist eine &Uuml;bertragbarkeit auf andere Bundesl&auml;nder nicht oder nur sehr eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">Inhalt <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">I. Problemstellung <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">II. Ursachenanalyse <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">III. Voraussetzungen f&uuml;r die Sicherstellung der Not&auml;rztlichen Besetzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) bzw. Rettungshubschraubers <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">IV. Bisherige Sicherstellungsmodelle<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">V. Analyse des Notarztmangels <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">V.1. Problemkreise<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">V.2. Wirksamwerden des Notarztmangels in der Praxis<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">VI. L&ouml;sungsvorschl&auml;ge <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">VII. Zusammenfassung<\/font><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW<\/font><\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">I. Problemstellung <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">In den letzten Jahren haben einige &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst (&Auml;LRD) aus NRW wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass es in ihrem Zust&auml;ndigkeitsbereich Probleme bei der Besetzung von Notarzteinsatzmitteln gibt. Zuletzt hat der Landkreistag NRW das Ministerium angeschrieben und anl&auml;sslich der bevorstehenden Novellierung des Rettungsgesetzes NRW darauf hingewiesen. Flankierend wurde in der Sitzung des Bundesverbandes der &Auml;LRD Deutschland in Mainz (19.-22.9.2011) eine Analyse aus Rheinland-Pfalz vorgestellt, die eine &auml;hnliche und insbesondere zunehmende Entwicklung in den d&uuml;nn besiedelten Regionen von Rheinland-Pfalz beschrieb. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der Landesverband der &Auml;LRD NRW hat daraufhin beschlossen, in einer Arbeitsgruppe eine Problemanalyse vorzunehmen und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zu erarbeiten. Diese hat am 9.11.2011 in K&ouml;ln getagt und unterbreitet nach Abstimmung mit seinen Mitgliedern die nachstehenden Vorschl&auml;ge. <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">II. Ursachenanalyse <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der Notarztmangel betrifft &uuml;berwiegend Kreise und dort die besonders besiedelungsschwachen Gegenden. Aber auch kreisfreie St&auml;dte sind davon betroffen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Eine wesentliche Ursache wird im allgemeinen Arztmangel gesehen, der sich auch auf die Notarztbesetzung auswirkt. <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">III. Voraussetzungen f&uuml;r die Sicherstellung der Not&auml;rztlichen Besetzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) bzw. Rettungshubschraubers <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">F&uuml;r die Sicherstellung der not&auml;rztlichen Besetzung ist die Beachtung folgender Kriterien notwendig: <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kriterium 1: Pool an geeigneten Not&auml;rztinnen und Not&auml;rzten <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kriterium 2: Flexible Dienstplangestaltung mit Ausfallsicherungsmechanismen <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kriterium 3: Gehalts- \/ Honorarverg&uuml;tungsstelle <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kriterium 4: Informations- und Fortbildungsstrukturen <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kriterium 5: Angemessene und gleichm&auml;&szlig;ige Verg&uuml;tung <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">IV. Bisherige Sicherstellungsmodelle <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">Bislang wurden in NRW mit der not&auml;rztlichen Besetzung &uuml;berwiegend Krankenh&auml;user beauftragt, da diese die meisten Voraussetzungen aus dem Kriterium 2 erf&uuml;llen konnten. Zun&auml;chst waren dies &uuml;berwiegend Krankenh&auml;user in &ouml;ffentlicher Tr&auml;gerschaft, sp&auml;ter wurden auch immer mehr Krankenh&auml;user in privater Tr&auml;gerschaft beauftragt. Diese Unterst&uuml;tzung des &ouml;ffentlichen Rettungsdienstes durch Krankenh&auml;user wurde auch in der letzten Novellierung des Rettungsgesetzes NRW im Jahre 1999 in &sect; 11 Abs. 2 bekr&auml;ftigt. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 3 <\/font><\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Vor allem in sehr entlegenen Regionen wurden schon sehr fr&uuml;h niedergelassene &Auml;rztinnen und &Auml;rzte einbezogen, aber auch nebenberufliche &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, die neben einer hauptberuflichen T&auml;tigkeit gelegentlich als Not&auml;rztinnen und Not&auml;rzte arbeiteten, kamen zum Einsatz. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Notarzteinsatzfahrzeuge standen dabei meistens direkt am Krankenhaus. Die anf&auml;nglich sehr geringe Einsatzh&auml;ufigkeit machte es m&ouml;glich, dass der Arzt im Krankenhaus arbeiten konnte und dar&uuml;ber hinaus auch noch den Notarztdienst versah. Diese Synergismen f&uuml;hrten bislang zu einer preisg&uuml;nstigen Gestaltung des Notarztdienstes. In den letzten Jahren kam es neben einer zunehmenden Verdichtung der &auml;rztlichen Klinikarbeit zu einem kontinuierlichen Anstieg der Notarzteins&auml;tze, so dass eine Doppelnutzung des Notarztes in der Klinik und im Rettungsdienst zunehmend eingeschr&auml;nkt wurde. <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">V. Analyse des Notarztmangels <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">V.1. Problemkreise <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der Notarztmangel tritt in mindestens vier Problemkreisen auf, die urs&auml;chlich aber miteinander verkn&uuml;pft sind. Der erste Problemkreis betrifft die Besetzung der Notarzteinsatzmittel, der zweite die Besetzung mit geeigneten Not&auml;rzten, der dritte ein nachlassendes Interesse an einer Teilnahme und der vierte strukturelle Probleme. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Problemkreis 1: Besetzungsl&uuml;cken <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Durch eine zu geringe Anzahl an Not&auml;rzten kommt es zu Besetzungsl&uuml;cken. Diese L&uuml;cken haben verschiedene Facetten. Die L&uuml;cke kann eine ganz Schicht betreffen, da zu wenige Not&auml;rzte vorhanden sind. Dazu geh&ouml;rt auch das Problem, dass Krankheitsausf&auml;lle nicht schnell genug kompensiert werden k&ouml;nnen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Tatsache, dass akute Besetzungsl&uuml;cken kurzfristig nicht geschlossen werden k&ouml;nnen, ist meist eine Folge der zu geringen Personalkapazit&auml;t (Kriterium 1 nicht mehr erf&uuml;llt), wodurch die wenigen vorhandenen &Auml;rzte bereits krankenhausintern gebunden und &bdquo;freie&quot; Personalressourcen nicht mehr vorhanden sind. H&auml;ufiger ergibt sich jedoch eine tempor&auml;re L&uuml;cke, wenn der Notarzt im Krankenhaus gebunden ist und f&uuml;r eine gewisse Zeitdauer nicht oder nur deutlich versp&auml;tet ausr&uuml;cken kann. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Diese Besetzungsl&uuml;cken kommen auch bei anderen not&auml;rztlichen Aufgaben zum Tragen, wie z.B. im Katastrophenschutz oder bei Gro&szlig;veranstaltungen, wenn die dort (z.B. nach Landeskonzept) vorgesehene not&auml;rztliche Besetzung entweder nicht planm&auml;&szlig;ig organisiert ist und \/ oder der Termin f&uuml;r den Einsatz (z.B. Gro&szlig;veranstaltung) zu sp&auml;t bekanntgegeben wird. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Problemkreis 2: zu wenige geeignete Not&auml;rzte <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Krankenh&auml;user, die die not&auml;rztliche Besetzung als Auftrag &uuml;bernommen haben und ihren &auml;rztlichen Stelleplan in der Klinik nicht vollst&auml;ndig besetzen k&ouml;nnen, gehen zun&auml;chst dazu &uuml;ber, mehr Abteilungen in die Besetzung miteinzubeziehen und, wenn dieses nicht ausreicht, externe Honorarkr&auml;fte zu besch&auml;ftigen. Dabei kommen auch &Auml;rzte zum Einsatz, die entweder zu wenig auf rettungsdienstliche Situationen vorbereitet sind (z.B. keine intensivmedizinische Erfahrung, keine Kenntnisse der MANV- und sonstiger Spezialkonzepte, etc.), Verst&auml;ndigungsprobleme durch fehlende Sprachkenntnisse aufweisen oder zu wenig in die &ouml;rtlichen Versorgungsstrukturen (z.B. welcher Patient kann in welcher Klinik versorgt werden) eingewiesen sind. &Uuml;berdies wird von &Auml;rztlichen Leitern Rettungsdienst berichtet, dass die Fluktuation im Notarztbestand im Mittel zugenommen hat, so dass best&auml;ndig neue &Auml;rztinnen und &Auml;rzte eingewiesen und ausger&uuml;stet werden m&uuml;ssen. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 4 <\/font><\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Bei der Besch&auml;ftigung externer Honorarkr&auml;fte bedienen sich diese Krankenh&auml;user immer h&auml;ufiger auch sog. Notarztb&ouml;rsen, die &uuml;berregional Not&auml;rztinnen und Not&auml;rzte vermitteln. Darunter gibt es ausgezeichnete und sehr erfahrene Kolleginnen und Kollegen, aber auch etliche, die f&uuml;r den Einsatz als Notarzt im &ouml;ffentlichen Rettungsdienst ungeeignet, oder unzureichend vorbereitet sind. Zudem fehlt auch bei den extern vermittelten Not&auml;rzten oft die Einweisung auf die lokalen Ger&auml;te, Ausstattungen und Versorgungsstrukturen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Problemkreis 3: Nachlassendes Interesse bei jungen &Auml;rztinnen und &Auml;rzten <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Immer mehr Kliniken berichten, dass es nicht nur schwierig ist, &Auml;rztinnen und &Auml;rzte f&uuml;r die Klinikstellen zu finden, sondern auch, dass immer mehr Interessenten darauf hinweisen, dass sie nicht am Notarztdienst teilnehmen m&ouml;chten. W&auml;hrend die T&auml;tigkeit als Notarzt fr&uuml;her eine attraktive Aufgabe f&uuml;r &Auml;rzte zu sein schien, ist dieses Interesse am Rettungsdienst zumindest bei einigen offensichtlich r&uuml;ckl&auml;ufig. Ein Grund mag sein, dass die Einsatzzahlen des Notarztes im Rettungsdienst seit ca. 20 Jahren best&auml;ndig steigen. W&auml;hrend fr&uuml;her nur vereinzelt Eins&auml;tze in 24 Stunden anfielen, sind in Ballungszentren Einsatzspitzen mit 16-20 Eins&auml;tzen in 24 h keine Rarit&auml;t mehr. Dabei nimmt nicht die Zahl der lebensbedrohlichen Zust&auml;nde &uuml;berproportional zu, sondern eher die Eins&auml;tze, die dem Bereich der Akutmedizin und Krisenintervention zuzurechnen sind. Damit kommt es zu einer Aufgabenausweitung, die weit &uuml;ber die Abwendung lebensbedrohlicher Zust&auml;nde hinausgeht und anderer F&auml;higkeiten und Instrumente bedarf. Zus&auml;tzlich steigt ebenfalls die Zahl der arztbegleiteten Verlegungstransporte an, die eine Folge der zunehmenden Arbeitsteilung zwischen Kliniken bzw. Klinikverb&uuml;nden sind. Ein weiterer Grund mag die, angesichts der Mangelsituation von &Auml;rzten in den Kliniken, geringe Flexibilit&auml;t bei der Dienstplangestaltung sein. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Problemkreis 4: Strukturelle Probleme (z.B. Ungleichgewichte) <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">In dichter besiedelten Bereichen mit gr&ouml;&szlig;eren Krankenh&auml;usern besteht meist kein Notarztmangel, da dort die Krankenh&auml;user ihre Arztstellen besser besetzen k&ouml;nnen. Damit sind dort in der Regel auch noch gen&uuml;gend mitwirkungswillige Not&auml;rzte vorhanden. In den d&uuml;nner besiedelten Fl&auml;chenkreisen fehlen Krankenh&auml;user. Notarztstandorte lassen sich dabei aus r&auml;umlichen und aus politischen Gr&uuml;nden nicht einfach verschieben. <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">V.2. Wirksamwerden des Notarztmangels in der Praxis <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">1. Klinik k&uuml;ndigt die Notarztgestellung <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Aufgrund der fehlenden Klinik&auml;rzte, sieht sich die Klinik nicht mehr in der Lage, die vertraglichen Verpflichtungen der Notarztgestellung zu erf&uuml;llen und k&uuml;ndigt den Vertrag. Auch Budgeterh&ouml;hungen seitens des Rettungsdiensttr&auml;gers sind nicht erfolgreich, da die Klinik die vorhandenen Stellen nicht besetzen kann. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">2. Klinik h&auml;lt an der Notarztgestellung fest, erf&uuml;llt aber die vertraglichen Verpflichtungen nicht <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Bei dieser Form kommt es zu Besetzungsl&uuml;cken, wobei die Klinik aber grunds&auml;tzlich an der Notarztgestellung festh&auml;lt. Damit wird der Wechsel in ein anderes Organisationsmodell erschwert und die Probleme (Abmeldungen, Ausr&uuml;ckeverz&ouml;gerungen) bleiben bestehen. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 5 <\/font><\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">3. Klinik besch&auml;ftigt externe Not&auml;rzte <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Klinik bedient sich aufgrund des eigenen Arztmangels externer (Honorar-) Not&auml;rzte, die sie in der Regel durch Vermittlungsb&ouml;rsen bezieht. Damit wird zwar das Besetzungsproblem gel&ouml;st, jedoch werden damit pl&ouml;tzlich Not&auml;rzte in das Rettungssystem eingebracht, die meistens nicht eingewiesen sind und die die lokalen Versorgungstrukturen und Spezialkonzepte nicht kennen. Einige von ihnen besitzen erhebliche professionelle Expertise, andere jedoch sind ungeeignet. Da der kommunale Aufgabentr&auml;ger dennoch auch f&uuml;r diese Kr&auml;fte haftet, ist diese Gestaltungsform fragw&uuml;rdig. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">4. F&uuml;r Notarztstandort ist kein mitwirkungswilliges Krankenhaus (mehr) vorhanden <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Nach einer K&uuml;ndigung der Vereinbarung zur Gestellung von Not&auml;rzten, nach Schlie&szlig;ung eines Krankenhauses, oder nach einer Neueinrichtung eines Notarztstandortes ist f&uuml;r die Aufgabenwahrnehmung entweder &uuml;berhaupt kein oder kein mitwirkungswilliges Krankenhaus vorhanden. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">5. Andere Modelle werden von der Kommunalverwaltung nicht realisiert <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Verwaltung besch&auml;ftigt keine eigenen Not&auml;rzte. Damit ist eines der L&ouml;sungsmodelle nicht m&ouml;glich. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">6. Ungleichgewichte in Kreisen <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">In einem Kreis ist gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 2 RettG NRW eine kreisangeh&ouml;rige Stadt Tr&auml;ger einer Rettungswache. An das lokale Krankenhaus hat sie auch einen Auftrag erteilt, das am Krankenhaus stationierte NEF not&auml;rztlich zu besetzen. In dem Fl&auml;chenkreis sind andere Gebiete not&auml;rztlich unterversorgt. Die Kreisverwaltung m&ouml;chte das NEF gerne verschieben, damit die unterversorgten Gebiete schneller not&auml;rztlich versorgt werden k&ouml;nnen, oder sie kann durch eine Standortverlagerung zwei gering ausgelastete NEF-Systeme zu einem besser ausgelasteten Standort zusammenfassen. Die kreisangeh&ouml;rige Stadt bzw. das von ihr mit der Notarztgestellung beauftragte Krankenhaus lehnt dies jedoch ab. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">7. Fach&auml;rzte einer Klinik wechseln in ein Honorarmodell <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Klinik hat im Prinzip gen&uuml;gend Fach&auml;rzte. Einzelne von ihnen k&uuml;ndigen jedoch und arbeiten dann als externe Honorarkraft an der gleichen Klinik weiter. Damit verdichtet sich die Arbeit f&uuml;r die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen in der Klinik, da die Honorar&auml;rzte keine Nachtdienste und sonstigen Klinikaufgaben nur im Tagesbetrieb &uuml;bernehmen. Die Klinik kann deshalb den Verpflichtungen f&uuml;r die Notarztgestellung nicht mehr (vollumf&auml;nglich) nachkommen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">8. Kurzfristiger Bedarf <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Aufgrund eines kurzfristigen Bedarfs (z.B. Krankheitsausfall, Notarztbesetzung im Katastrophenschutz, Gro&szlig;einsatz, etc.) ist es den &uuml;brigen (verbliebenen) Not&auml;rzten nicht m&ouml;glich, sich ihrer Dienstverpflichtungen in der Klinik zu entledigen und die L&uuml;cke im Einsatzdienst zu schlie&szlig;en. Dieses Problem kann auch in den Kommunen wirksam werden, in denen die Kommunalverwaltung den Notarztdienst grunds&auml;tzlich an eine oder mehrere Kliniken vergeben und keine Honorierungsm&ouml;glichkeit eines Sonderbedarfs (z.B. Katastrophenschutz) au&szlig;erhalb des regul&auml;ren Regelrettungsdienstes vorgesehen hat. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 6 <\/font><\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">VI. L&ouml;sungsvorschl&auml;ge <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der Landesverband der &Auml;LRD-NRW zeigt hier neben der traditionellen Krankenhausbeauftragung auch Alternativen im Rahmen der derzeitigen Rechtslage in NRW auf. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1. Standortplanung im Rahmen des &sect; 12 RettG NRW Verfahren <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Bedarfsplanung er&ouml;ffnet neben der Deckung eines zus&auml;tzlichen Bedarfs auch eine Zusammenfassung r&auml;umlich weiter auseinanderliegenden NEF-Standorte. Eine konsequente risikobemessene Standortplanung kann auch helfen das bestehende Standortkonzept zu optimieren und Notarztstandorte &#8211; ggf. auch &uuml;berregional &#8211; so zu planen, dass eine optimale Stationierung zu einer gleichm&auml;&szlig;igeren und wirtschaftlicheren Versorgung f&uuml;hrt. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">2. Flottierende NEF Stationierung in den Kreisen <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Soweit es zu Besetzungsausf&auml;llen eines NEF im Kreis bzw. Stadtgebiet kommt, k&ouml;nnen die verbleibenden NEF f&uuml;r den Zeitraum flexibel so stationiert werden, dass mit den besetzten NEF eine bessere Gebietsabsicherung m&ouml;glich wird. Gleichzeitig sinkt damit nat&uuml;rlich die Zahl der vorhandenen NEF, was bei mehreren gleichzeitigen Notarzteins&auml;tzen sp&uuml;rbar wird. Dies setzt den Zugriff der Kreisleitstelle auf die vorgehaltenen NEFs voraus, wobei die Mitwirkenden einverstanden sein m&uuml;ssen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">3. &Ouml;ffentliche Ausschreibung der Notarztgestellung <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Im Submissionsmodell kann auch die not&auml;rztliche Besetzung &ouml;ffentlich ausgeschrieben werden. Ob dies in den betreffenden Regionen zielf&uuml;hrend und \/ oder zu wirtschaftlichen Ergebnissen f&uuml;hrt, muss sich zeigen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">4. Eigenbesch&auml;ftigung durch den kommunalen Aufgabentr&auml;ger <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Immer mehr Kommunen realisieren die not&auml;rztliche Besetzung in Eigenregie (K&ouml;ln, M&uuml;nster, Oberbergischer Kreis, D&uuml;sseldorf, etc.). Entweder stellen sie hierzu eigene Not&auml;rzte an (wobei die Voraussetzungen nach III. vorhanden sein m&uuml;ssen) oder sie besch&auml;ftigen lokale Not&auml;rzte als Honorarkr&auml;fte. Damit haben sie mit Hilfe des &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst die M&ouml;glichkeit auch die Qualit&auml;t durch Personalauswahl, eigenst&auml;ndige Einweisung und Fortbildung zu erhalten bzw. zu verbessern. Mit der Form als Honorarkr&auml;fte lassen sich auch geeignete &Auml;rzte aus einer Region (z.B. auch niedergelassene Kolleginnen und Kolleginnen) mit einbeziehen, wenn sie z.B. schon fr&uuml;her als Notarzt t&auml;tig gewesen sind. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Mit der eigenen kommunalen Besch&auml;ftigung muss, soweit die Bezahlung von Honorarkr&auml;ften vorgesehen ist, diese M&ouml;glichkeit organisatorisch grunds&auml;tzlich geschaffen werden. Dies er&ouml;ffnet die M&ouml;glichkeit, die Honorar&auml;rzte im kommunalen Zust&auml;ndigkeitsgebiet einheitlich zu verg&uuml;ten (Kriterium 5 aus III.).Wenn die Kommune hingegen dem Krankenhaus die M&ouml;glichkeit bel&auml;sst, selbst Honorarkr&auml;fte zu besch&auml;ftigen, hat sie weder einen Einfluss auf die Qualit&auml;t noch auf die Honorierung. Damit sind auch erhebliche Honorarunterschiede m&ouml;glich, die zu einer Preisschraube nach oben f&uuml;hren. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 7 <\/font><\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die fest besch&auml;ftigten Not&auml;rzte werden bei den Kommunen nach dem TV&Ouml;D-Verwaltung und bei den Krankenh&auml;usern nach dem TV-&Auml;rzte\/VKA (bzw. AVR in den kirchlichen Krankenh&auml;usern) besch&auml;ftigt. Dies f&uuml;hrt zu erheblichen Unterschieden in der Verg&uuml;tung. Hier muss eine Angleichung erfolgen. Die Stadt K&ouml;ln und der Oberbergische Kreis haben hierzu Erg&auml;nzungen am TV&Ouml;D vorgeschlagen, die diese Unterschiede ausgleichen. Ansonsten kann das L&ouml;sungsmodell &bdquo;Eigenbesch&auml;ftigung&quot; praktisch nicht zur Anwendung kommen, da die Gehaltsunterschiede zu gro&szlig; sind. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Mit dem Modell einer Eigenbewirtschaftung (feste Besch&auml;ftigung oder Honorarkraft) kann auch die Besetzung von Einsatz-Komponenten des Katastrophenschutzes geregelt werden. Dazu sind die entsprechenden Verg&uuml;tungen und Gestaltungen in die Honorarvereinbarungen mitaufzunehmen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Daneben er&ouml;ffnet eine von der Klinikorganisation entkoppelte Organisation des Dienstplans auch die flexiblere Ber&uuml;cksichtigung von qualifizierten Not&auml;rztinnen und Not&auml;rzten, die im Rahmen der Kinderbetreuung oder Pflege von Angeh&ouml;rigen nur sehr eingeschr&auml;nkt eine feste Anstellung wahrnehmen k&ouml;nnen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">5. Tr&auml;gergemeinschaft \/ Gesetz &uuml;ber kommunale Gemeinschaftsarbeit <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Besetzung eines lokalen NEF einer Kommune mit Not&auml;rzten, die ausschlie&szlig;lich auf Honorarbasis arbeiten, kommt dann an ihre organisatorischen Grenzen, wenn Krankheits- oder Urlaubsausf&auml;lle entstehen, oder wenn die nebenamtlich t&auml;tigen Not&auml;rzte in der Klinik gebraucht werden. Wenn man dann aus Qualit&auml;tsgr&uuml;nden eben nicht auf externe Vermittlungsb&ouml;rsen zugreifen m&ouml;chte, bieten sich im Rahmen der kommunalen Gemeinschaftsarbeit noch (mindestens) zwei L&ouml;sungsvarianten an. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Variante 1: Besetzung eines NEF in der Nachbarkommune <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit kann eine Kommune auch ein NEF einer anderen Kommune besetzen. Dies setzt aber voraus, dass die Kommune, die den Notarzt stellt auch &uuml;ber eine ausreichende Anzahl an Not&auml;rzten verf&uuml;gt. Diese kommunale Gemeinschaftsarbeit ist vertraglich zu regeln. Damit lassen sich die vorhanden Ungleichgewichte (eine Kommune hat ausreichend Not&auml;rzte, die andere zu wenige) zwischen den Kommunen ausgleichen. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Variante 2: Libero NEF <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Eine Kommune richtet ein sogenanntes Libero-NEF ein, das tempor&auml;r in eine Kommune verlagert wird, in der ein NEF (z.B. f&uuml;r eine Schicht) ausf&auml;llt. Dieses Libero-NEF wird dann &#8211; &auml;hnlich wie bei Rettungshubschraubern &ndash; f&uuml;r verschiedene Kommunen t&auml;tig. Auch diese M&ouml;glichkeit ist vertraglich zu regeln. <\/font><font size=\"4\">Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) <\/font><\/p>\n<p><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"3\">L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 8 <\/font><\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\"><font face=\"Cambria,Cambria\" size=\"4\">VII. Zusammenfassung <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">In den letzten Jahren haben sich ausgehend von einem allgemeinen &Auml;rztemangel auch Probleme bei der not&auml;rztlichen Versorgung entwickelt. Diese sind bislang noch nicht breit &ouml;ffentlich diskutiert worden, weil damit sofort die verpflichteten Aufgabentr&auml;ger und Vertragsnehmer (z.B. Krankenh&auml;user) in die Kritik kommen. Nach dem der Landkreistag NRW diese Problematik in seinem Forderungs-Papier vom 20.09.2011 thematisierte, hat der Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst NRW dies aufgegriffen und ausgehend von der derzeitigen Rechtslage in NRW M&ouml;glichkeiten zum bisherigen klassischen Gestellungsmodell durch Krankenh&auml;user aufgezeigt. Diese weiteren M&ouml;glichkeiten m&uuml;ssen auch schon deshalb diskutiert werden, da die vom Landkreistag erhobene Forderung einer gesetzlichen Verpflichtung von Krankenh&auml;usern einen Notarzt zu stellen, schon in anderen Bundesl&auml;ndern fruchtlos waren (Berichte aus Rheinland-Pfalz und Baden- W&uuml;rttemberg). Die Ursache liegt n&auml;mlich nicht in einem allgemeinen Unwillen der Krankenh&auml;user an der not&auml;rztlichen Versorgung mitzuwirken, sondern nach Auffassung des Landesverbandes der &Auml;LRD-NRW am allgemeinen &Auml;rztemangel, der zu vielen unbesetzten Arztstellen in Krankenh&auml;usern gef&uuml;hrt hat. F&uuml;r die Umsetzung dieser Vorschl&auml;ge, soweit sie lokal als hilfreich eingesch&auml;tzt werden, sind ggf. weitergehende Ma&szlig;nahmen und die Unterst&uuml;tzung durch das zust&auml;ndigen Ministeriums und der GKV erforderlich. Beispielweise bei der Bildung von Tr&auml;gergemeinschaften und der Finanzierung der Alternativmodelle. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die vorliegende Analyse und die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge wurden mit der Arbeitsgemeinschaft der Not&auml;rzte in NRW e.V. (AGNNW) einvernehmlich abgestimmt. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Nordrhein-Westfalen, den 14.12.2011 <\/font><\/p>\n<p><b><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"3\"><font face=\"Calibri,Calibri\" size=\"3\">Prof. Dr.med. Dr.rer.nat. Alex Lechleuthner <\/font><\/font><\/b><\/p>\n<p><font size=\"3\">-Vorsitzender- <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Kontaktadresse: <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Prof.Dr.med.Dr.rer.nat. Alex Lechleuthner <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Berufsfeuerwehr K&ouml;ln <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Institut f&uuml;r Notfallmedizin <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Scheibenstrasse 13 <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">50737 K&ouml;ln <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">E-Mail: alex.lechleuthner@fh-koeln.de <\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Landesverband der &Auml;rztlichen Leiter Rettungsdienst in NRW (LV-&Auml;LRD-NRW) L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zur Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung in NRW Seite 1 Sicherstellung der not&auml;rztlichen Versorgung gem&auml;&szlig; &sect; 6 RettG NRW in Nordrhein-Westfalen Analyse der Problematik und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge Analyse und Vorschl&auml;ge basieren ausschlie&szlig;lich auf den Strukturen und rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW. 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