{"id":1132,"date":"2014-03-09T16:20:30","date_gmt":"2014-03-09T15:20:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agnnw.de\/?p=1132"},"modified":"2014-03-09T16:20:30","modified_gmt":"2014-03-09T15:20:30","slug":"wie-geht-es-weiter-mit-der-simulation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agnnw.de\/?p=1132","title":{"rendered":"Wie geht es weiter mit der Simulation?"},"content":{"rendered":"<p>08. M&auml;rz 2014 \u25ba<br \/>\n\t&lrm;<br \/>\n\tAuf Einladung des Hamburger Instituts f&uuml;r Notfallmedizin diskutierten Experten aus Akutmedizin, Krankenhausverwaltung, Simulationszentren, Versicherungsbranche und Patientenvertretern an zwei Tagen &uuml;ber die Zukunft der Simulation zur Verbesserung der Patientensicherheit.<\/p>\n<p>Das 1. Falkensteiner Gespr&auml;ch Patientensicherheit und Simulation zeigte auf, dass es zwar in Teilen noch an Evidenz f&uuml;r das Lernen am Simulator fehlt, es zugleich aber auch nicht vermittelbar erscheint, warum kritische Prozeduren, f&uuml;r die Simulationssysteme zur Verf&uuml;gung stehen, an Patienten &quot;erlernt&quot; werden k&ouml;nnen, oft auf Kosten der Sicherheit. Dies machte auch Hardy M&uuml;ller vom Aktionsb&uuml;ndnis Patientensicherheit deutlich.<\/p>\n<p>Der R&uuml;ckgang der H&auml;ufigkeit von kritischen Situationen in An&auml;sthesie und Intensivmedizin und das Aufkommen neuer Berufsfelder wie dem Notfallsanit&auml;ter stellen neue Herausforderungen dar: Alle Berufsgruppen, die mit kritischen Situationen auch nur sporadisch zurecht kommen m&uuml;ssen, haben Bedarf an Training, der nicht im &quot;Alltag&quot; gedeckt werden kann. Hierzu wird Simulation n&ouml;tig sein.<\/p>\n<p>Haftpflichtversicherungen hinterfragen inzwischen, welche Schritte Krankenh&auml;user unternehmen, um die Patientensicherheit zu verbessern. 20% der deutschen Krankenh&auml;user haben derzeit keine Haftpflichtversicherung mehr, weil Pr&auml;mien zu hoch sind oder Versicherungen Vertr&auml;ge gek&uuml;ndigt haben. Es ist erkennbar, dass ohne Simulationsprogramme zur Verbesserung der Versorgung bei kritischen Akutsituationen, zuk&uuml;nftig entweder weitere Steigerungen der Pr&auml;mien unvermeidbar sind oder Versicherungsschutz nicht mehr zu erreichen ist.<\/p>\n<p>Ein weiterer, spannender Aspekt der Veranstaltung: L&auml;ngst nicht immer m&uuml;ssen &quot;Full-Scale&quot; Simulatoren eingesetzt werden, um erfolgreich zu trainieren! Tore Laerdal , stellte eine Initiative seiner Laerdal Foundation vor, die durch simple Geburtssimulatoren in Afrika die Neugeborenensterblichkeit mehr als halbieren konnte und dort weiter Geburtshelfer ausbildet.<\/p>\n<p>Als Verantwortliche f&uuml;r ein gro&szlig;es Simulationslabor einer Krankenhauskette in Kalifornien machte Connie Lopez vor allem eines klar: Allein die Tatsache, dass sich Teams anl&auml;sslich von Simulationstrainings treffen und austauschen, ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Patientensicherheit!<\/p>\n<p>Dr. Andreas Bohn, stv. Vorsitzender der AGNNW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>08. M&auml;rz 2014 \u25ba &lrm; Auf Einladung des Hamburger Instituts f&uuml;r Notfallmedizin diskutierten Experten aus Akutmedizin, Krankenhausverwaltung, Simulationszentren, Versicherungsbranche und Patientenvertretern an zwei Tagen &uuml;ber die Zukunft der Simulation zur Verbesserung der Patientensicherheit. Das 1. 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