{"id":4377,"date":"2019-10-14T07:59:42","date_gmt":"2019-10-14T05:59:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agnnw.de\/?page_id=4377"},"modified":"2022-11-26T14:33:51","modified_gmt":"2022-11-26T13:33:51","slug":"jata-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.agnnw.de\/?page_id=4377","title":{"rendered":"JATA 2020"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong><u>Westdeutsche Notfalltage \u2013 36. Jahrestagung der AGNNW <\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Thomas Jakob \u2013 unter Mitarbeit von Sandra D\u00f6pker, Bernd Strickmann, Holger Wi\u00dfuwa und Volker G\u00f6bel<\/p>\r\n<p><strong><u>Erneut \u201eausverkauft\u201c!!<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Am 17. und 18. Januar fanden die Westdeutschen Notfalltage 2020\u00a0 und damit die 36. Jahrestagung der AGNNW statt. Die Veranstaltung war wiederum so beliebt, dass mit \u00fcber 550 Teilnehmenden die Kapazit\u00e4tsgrenze der R\u00e4umlichkeiten erreicht wurde.<\/p>\r\n<p>Im Folgenden m\u00f6chten wir Ihnen einen \u2013teils stichwortartigen- \u00dcberblick \u00fcber die Inhalte geben, damit diejenigen, welche nicht teilnehmen konnten, sich einen kleinen Einblick verschaffen k\u00f6nnen. Und zugleich ein Argument geliefert bekommen, warum es sich lohnt, vor Ort an der JaTa teilzunehmen. Denn dort wird immer noch viel mehr vermittelt: mehr Information, mehr Austausch, mehr Zusammenhalt, mehr gemeinsame Erinnerungen.<\/p>\r\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p><strong><u>Freitag: Berufspolitisches Programm<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Der Dialog mit den Ministerien er\u00f6ffnete am Freitag traditionell die Tagung. Der AGNNW- Vorsitzende Dr. Peter Gretenkort (Krefeld) und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner begr\u00fc\u00dften Herrn Ministerialrat Bernd Schn\u00e4belin (MAGS), Herrn Dr. Peter Johann May von der Krankenhausgesellschaft NRW, Herrn Martin Pin (Vorsitzender der DGINA) und Dr. Florian Reifferscheid als Vorsitzenden der BAND. Hier wurden erfrischend\u00a0 ehrlich auch kritische Worte zu den Planungen des Bundesgesundheitsministeriums zur Neuordnung der Notfallversorgung und deren Auswirkungen auf die Krankenh\u00e4user, die Notaufnahmen und den pr\u00e4klinischen Rettungsdienst ge\u00e4u\u00dfert. Das trug entscheidend zum gegenseitigen Verst\u00e4ndnis und zur Vertrauensbildung bei. So \u00e4u\u00dferte Herr Schn\u00e4belin auch durchaus Kritik am Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit. Dank gab es von ihm f\u00fcr die Mitarbeit der not\u00e4rztlichen Vertreter in der Arbeitsgruppe zum \u00a77 RettG. Hier stellt sich Ostwestfalen-Lippe zunehmend als Modellregion heraus. Weitere Themengebiete, die momentan im MAGS bedeutsam sind, bestehen in der Implementierung von Telenotarzt- Systemen, der Fortentwicklung der Behandlungspfade und Standardarbeitsanweisungen f\u00fcr Notfallsanit\u00e4terinnen und \u2013Sanit\u00e4ter, in der Regelung der Leitstellenausbildung und in der Verbesserung des Meldewesens bei Gewalt im Rettungsdienst.<\/p>\r\n<p>Martin Pin sieht durch die Planungen des BMG die Sektorengrenzen des Gesundheitswesens k\u00fcnftig in die Krankenh\u00e4user verschoben und dort zementiert statt aufgel\u00f6st.<\/p>\r\n<p>Die fachliche Leitung durch die KV k\u00f6nnte alleine schon aufgrund von Personalm\u00e4ngeln schwierig werden. Auch die pr\u00e4klinische Unterscheidung zwischen \u201esicher station\u00e4r\u201c\u00a0 oder \u201eambulant\u201c wird f\u00fcr Krankenh\u00e4user ohne Integriertes Notfallzentrum zu immensen Problemen und finanziellen Abschl\u00e4gen f\u00fchren. Kann z.B. ein Krankenhaus ohne INZ einen ambulant behandelbaren Patienten einfach abweisen? Was ist, wenn ein Krankenhaus ohne INZ einen Patienten nach Diagnoseerstellung als ambulant behandelbar erkennt, der vorher als \u201esicher station\u00e4r\u201c vom Rettungsdienst zugewiesen worden war?<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Herr May blickte auf das Nachbarland D\u00e4nemark, in welchem Planungen bereits verwirklicht sind, die den Vorhaben aus dem BMG \u00e4hneln. Dort entstanden Kosten von 80 Milliarden Euro, es gab vielf\u00e4ltige Organisationsprobleme, und die Zufriedenheit der Bev\u00f6lkerung hielt sich in Grenzen. Er bef\u00fcrchtete einen chaotischen Ressourcenabbau \u201edurch die kalte K\u00fcche\u201c.<\/p>\r\n<p>Florian Reifferscheid erachtete die Zentrenbildung als unausweichlich an und mahnte an, daf\u00fcr geordnete Wege zu finden.<\/p>\r\n<p>Aus dem Auditorium kam die Erg\u00e4nzung, dass auch die Niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Basis massive Probleme durch die Planungen des BMG auf sich zukommen sehen.<\/p>\r\n<p>Zus\u00e4tzlich berichteten Dr. Ingo Christiansen (\u00c4LRD reis Paderborn) \u00fcber erste Erfahrungen der Planung einer Telenotarzt Pilotregion und Dr. Matthias Bollinger (Essen) \u00fcber den Umgang mit invasiven Ma\u00dfnahmen in der Notfallsanit\u00e4ter-Ausbildung.<\/p>\r\n<p><strong><u>Projektplanung in einer \u201eTelenotarzt\u201c- Pilotregion; Ingo Christiansen (\u00c4LRD Kreis Paderborn)<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Warum wollen wir ein Telenotarztsystem?<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t \/ Ressourcenschonung<\/li>\r\n<li>Entlastung stark frequentierter Notarztstandorte<\/li>\r\n<li>Unterst\u00fctzung des nicht\u00e4rztl. \/ \u00e4rztl. Personals vor Ort<\/li>\r\n<li>bessere rechtliche Absicherung z.B. Transportverweigerung, Bagatelleins\u00e4tze,<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schmerztherapie-&gt;Btm-Delegation; \u2026<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>\u00dcbernahme geeigneter Sekund\u00e4rtransporte<\/li>\r\n<li>Unterst\u00fctzung der Leitstellendisponenten<\/li>\r\n<li>bessere Verteilung der Patienten in die passenden Versorgungssysteme 116 117 bzw.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 112<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Rezertifizierung Notfallsanit\u00e4ter \u201eon-the-job\u201c ?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Was es nicht sein soll (und auch nicht kann)\u2026<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Ersatz bedarfsnotwendiger Notarztstandorte<\/li>\r\n<li>Ersatz f\u00fcr hochqualifiziertes nicht\u00e4rztliches Rettungspersonal<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Mitgeteilte Erfahrungen \u2026<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>Aachen:<\/strong><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Reduzierung der Notarztquote von 36 % auf 19 %<\/p>\r\n<p>mehr als 15.000 Patienten komplikationslos versorgt<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>Greifswald: <\/strong><br \/>In 19 % der F\u00e4lle k\u00f6nnen Patienten zuhause bleiben<\/li>\r\n<li><strong>Straubing:<\/strong><br \/>Ganz Bayern soll unterst\u00fctzend Telenot\u00e4rzte einsetzen<\/li>\r\n<li><strong>Main-Kinzig-Kreis:<\/strong><br \/>Die Notfallsanit\u00e4ter erreichen mit Telenotarzt das, wof\u00fcr sie ausgebildet worden sind<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Wunsch der Vernetzungsgemeinschaft:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Kritische Pr\u00fcfung der gewonnenen Erkenntnisse in Verbindung mit der<\/li>\r\n<li>kritischen Pr\u00fcfung der Erkenntnisse in anderen Bundesl\u00e4ndern<\/li>\r\n<li>Bei positivem Verlauf: Pr\u00fcfung der Kostentragung<\/li>\r\n<li>Implementierung eines solchen Systems<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Invasive \u00e4rztliche Ma\u00dfnahmen in der Notfallsanit\u00e4ter- Ausbildung; Matthias Bollinger (Essen)<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>K\u00f6nnen die erw\u00fcnschten Ma\u00dfnahmen in der dreij\u00e4hrigen Ausbildung erlernt werden?<\/p>\r\n<p>Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die eine gewisse Expertise besteht (gemessen an den Kennzahlen des BV-\u00c4LRD):<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Gesichtsmaskenbeatmung<\/li>\r\n<li>Atemwegssicherung mit extraglottischen Atemwegen<\/li>\r\n<li>Peripherven\u00f6ser Zugang<\/li>\r\n<li>Defibrillation<\/li>\r\n<li>Blutstillung und Immobilisation<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die keine ausreichende Expertise am Ende der Ausbildung besteht (gemessen an den Kennzahlen des BV-\u00c4LRD):<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Nicht-invasive Beatmung<\/li>\r\n<li>Intraoss\u00e4rer Zugang<\/li>\r\n<li>Nadelthorakostomie<\/li>\r\n<li>Elektrische Kardioversion<\/li>\r\n<li>Schrittmachertherapie<\/li>\r\n<li>Geburtsbegleitung<\/li>\r\n<li>Umgang mit tracheotomierten und tiefes endobronchiales Absaugen<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Die Ma\u00dfnahmen unterscheiden sich erheblich in Ihrer Komplexit\u00e4t.<\/p>\r\n<p>Abseits vom Beherrschen handwerklicher F\u00e4higkeiten erfordert die \u201eIndikationsstellung\u201c eine hohe klinische Erfahrung.<\/p>\r\n<p>Einige Ma\u00dfnahmen sind wegen ihrer geringen Inzidenz nur am Phantom erlernbar. Manche Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen nicht am Phantom erlernt werden<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Die Inzidenz der meisten invasiven Ma\u00dfnahmen ist gering. F\u00fcr die meisten invasiven Ma\u00dfnahmen gilt, dass weder der Erwerb noch der Erhalt manueller F\u00e4higkeiten in einer rein rettungsdienstlichen T\u00e4tigkeit m\u00f6glich ist. Die Verteilung invasiver Ma\u00dfnahmen auf einen breiten Anwenderkreis muss daher kritisch hinterfragt werden.<\/p>\r\n<p>Spannungsfeld zwischen medizinischer und logistischer Notwendigkeit (vitale Indikation; Notarzt nicht schnell genug vor Ort) und Erlernbarkeit andererseits.<\/p>\r\n<p>F\u00fcr seltene und komplexe Ma\u00dfnahmen stellt sich die Frage, ob die Durchf\u00fchrung durch Notfallsanit\u00e4ter sinnvoll ist<\/p>\r\n<p>Die Ausbildung muss die Notfallsanit\u00e4ter zur Durchf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen bef\u00e4higen oder es muss hinterfragt werden ob diese Ma\u00dfnahme durch (alle) Notfallsanit\u00e4ter durchgef\u00fchrt werden soll.<\/p>\r\n<p>Der Gesetzgeber hat nicht explizit festgelegt welche Ma\u00dfnahmen durch Notfallsanit\u00e4ter durchzuf\u00fchren sind. Dies bietet die Chance sich jederzeit an aktuelle Ver\u00e4nderungen in der Medizin anzupassen.<\/p>\r\n<p>Die Ausbildung darf daher nicht nur auf die aktuell diskutierten Ma\u00dfnahmen abheben. Letztlich sollte es das Ziel sein einen Ma\u00dfnahmenkatalog auszubilden, der einerseits durch die Notfallsanit\u00e4ter umgesetzt werden kann (Rechtssicherheit), und andererseits die beste Versorgung der Patienten erm\u00f6glicht.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Freitag: Neue Erkenntnisse aus Registern<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> Traumaregister der DGU; Arasch Wafaisade (K\u00f6ln-Merheim) <\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Geriatrisches Trauma erlangt zunehmende Wichtigkeit.<\/p>\r\n<p>Stellenwert von Etomidate neutral,\u00a0 Propofol unklar.<\/p>\r\n<p>Becken-Stabilisierung sehr wichtig.<\/p>\r\n<p>Kolloide sind nicht mehr empfehlenswert.<\/p>\r\n<p>Volumen: balanciert<\/p>\r\n<p>Tranexams\u00e4ure empfohlen.<\/p>\r\n<p>GCS &lt; 9: Intubation + Narkose !<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> Deutsches Reanimationsregister; Matthias Fischer (G\u00f6ppingen)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Zieldefinition:<\/u><\/p>\r\n<p>&gt; 4 von 10 Patienten sollten nach pr\u00e4klinischer Reanimation mit eigenem Kreislauf die Klinik erreichen.<\/p>\r\n<p>&gt; 20 Patienten \/ 100 000 Einwohner und Jahr sollten nach pr\u00e4klinischer Reanimation die Klinik lebend erreichen.<\/p>\r\n<p>Erfolgreiche CPR: Ein Einzelfall? NEIN!<\/p>\r\n<p>Brauchen wir CPR durch Laien? JA! Aber es braucht ein System um mehr Leben zu retten!<\/p>\r\n<p>Nicht nur \u201eEarly CPR\u201c, sondern \u201eGUTE CPR\u201c durch RD: Adrenalin + endotracheale Intubation.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>EARLY CPR<\/u>: Das reanimationsfreie Intervall muss verk\u00fcrzt werden, es beeinflusst die \u00dcberlebens-wahrscheinlichkeit relevant. Laienreanimationsquote muss verbessert werden (Ziel &gt; 60%).<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>GOOD CPR:<\/u> Kurze RD-Hilfsfrist auch bei Laien-CPR wichtig. Profis mit Beatmung und CPR-Feedback-System. Fr\u00fche Defibrillation, endotracheale Intubation, Adrenalin<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Verbessertes Outcome durch Deutsches Reanimationsregister:<\/u><\/p>\r\n<p><u>Epidemiologie: H\u00e4ufigkeit<\/u><\/p>\r\n<p>Wissenschaft: \u00dcberpr\u00fcfung der Therapie<\/p>\r\n<p>Qualit\u00e4tsmanagement: Optimierung der Behandlung<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong><u> Atemwegsregister in Europa; Felix Girrbach (Leipzig)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p><u>Kennzeichen einer randomisierten Studie: <\/u><\/p>\r\n<p>Selektionierte Studienkohorte<\/p>\r\n<p>Definierte Ein- und Ausschlusskriterien<\/p>\r\n<p>Trainiertes Studienteam<\/p>\r\n<p>Oft kleine Fallzahlen<\/p>\r\n<p>Definierte Endpunkte<\/p>\r\n<p>Weniger geeignet f\u00fcr seltene Ereignisse<\/p>\r\n<p><u>Merkmale eines Registers:<\/u><\/p>\r\n<p>Abbildung des t\u00e4glichen Lebens<\/p>\r\n<p>Keine Einschluss-\/Ausschlusskriterien<\/p>\r\n<p>Generierung gro\u00dfer Datenmengen<\/p>\r\n<p>Verwendung als Qualit\u00e4tssicherung m\u00f6glich<\/p>\r\n<p>Verbesserung der Dokumentation<\/p>\r\n<p>Auch seltene Komplikationen werden erfasst<\/p>\r\n<p><u>Zentrale Fragen an ein deutsches Atemwegsregister:<\/u><\/p>\r\n<p>Wie l\u00e4uft pr\u00e4hospitales Atemwegsmanagement in Deutschland ab?<\/p>\r\n<p>Gibt es Unterschiede zum Atemwegsmanagement in der Notaufnahme?<\/p>\r\n<p>Werden Leitlinien beachtet?<\/p>\r\n<p>Wie sind FPS und Komplikationsraten in einem arztbesetzten Rettungssystem?<\/p>\r\n<p>Welche Vorteile bringen neue Verfahren (Videolaryngoskopie)?<\/p>\r\n<p><u>Fazit:<\/u><\/p>\r\n<p>Atemwegsregister dienen Forschung und Qualit\u00e4tssicherung<\/p>\r\n<p>International fehlende Vergleichbarkeit durch gro\u00dfe Heterogenit\u00e4t<\/p>\r\n<p>Bisher nahezu keine Registerdaten f\u00fcr Deutschland (Europa) vorhanden<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Freitag: Gewalt und Terror<\/u><\/strong><\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> Gewalt im Rettungsdienst; Felix Leuchter (L\u00fcbeck)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Die Ursache, dass es zu konfliktreichen und bedrohlichen Situationen im Rettungsdienst kommt, liegt h\u00e4ufig in Intoxikationen. Auch psychische Erkrankungen spielen zum Teil eine Rolle. Gemischte Teams scheinen weniger h\u00e4ufig solche Situationen zu erleben. Durch die Ausbildung zum Notfallsanit\u00e4ter, die nun dreij\u00e4hrig ist, gibt es nun einen zeitlichen Rahmen in denen sich gut Deeskalationstraining mit in den Lehrplan aufnehmen lassen. Generell ist die Gewalt deutlich weniger als sie \u00fcber mediale Berichte suggeriert wird.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> Terror in Deutschland aus Sicht des Rettungsdienstes; Frank Sensen (D\u00fcsseldorf) <\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Obwohl einige das Thema schon nicht mehr h\u00f6ren k\u00f6nnen, ist es noch nicht \u00fcberall angekommen. Die Awareness und die Vorbereitungen sollten aufrechterhalten werden. Es braucht auch hier Einsatzkonzepte die entwickelt und ge\u00fcbt werden m\u00fcssen. Begonnen mit Tourniquets \u00fcber spezielle CBRN-Sets l\u00e4sst sich vieles im Vorfeld planen. Dem Selbstschutz der Rettungsdienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll dabei auch ein Augenmerk gelten. Die Antidot-Sets in D\u00fcsseldorf beinhalten immer drei Dosen, eine f\u00fcr den Patienten und jeweils eine weitere f\u00fcr beide MitarbeiterInnen. Das macht noch mal bewusst was Terror bedeuten kann.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong><u> Terror in Deutschland aus Sicht der Krankenh\u00e4user; Thomas Wurmb (W\u00fcrzburg)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Mit wenigen Ver\u00e4nderungen kann ein Krankenhaus- Alarm- und Einsatzplan an das Thema Terror angepasst werden. Von Rekrutierungsm\u00f6glichkeiten des dienstfreien Personals wird bis zur Umstellung medizinischer Strategien von normaler chirurgischer Versorgung zur TASC \u201etactical abbreviated surgical care\u201c wurden einige Optionen genannt.<\/p>\r\n<p>Falls es zu einer solchen Lage kommt, kann es sein, dass unmittelbar die ersten Patienten eintreffen und je nach Lage des Krankenhauses zum Einsatzgebiet gr\u00f6\u00dftenteils auch unversorgt ohne Transport durch den professionellen Rettungsdienst. Die schnelle Etablierung einer F\u00fchrungsstruktur, Raumordnung und Priorisierung sind Schl\u00fcsselmomente wie in der Pr\u00e4klinik.<\/p>\r\n<p><u>Besonderheiten beim Terroranschlag: <\/u><\/p>\r\n<p>Dynamisches Ereignis<\/p>\r\n<p>Kurze oder keine Vorbereitungszeit<\/p>\r\n<p>Pr\u00e4klinische Patientenversorgung eingeschr\u00e4nkt<\/p>\r\n<p>M\u00f6gliche Eigengef\u00e4hrdung<\/p>\r\n<p>Krankenhaus als Anschlagsziel<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Verletzungsmuster: <\/u><\/p>\r\n<p>Blutung<\/p>\r\n<p>Blast-Injury<\/p>\r\n<p>Schussverletzungen<\/p>\r\n<p>Brandverletzungen<\/p>\r\n<p>CBRN<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Ma\u00dfnahmen zur Steigerung der Kapazit\u00e4t:<\/u><\/p>\r\n<p>Schnelle Etablierung einer F\u00fchrungsstruktur<\/p>\r\n<p>Raumordnung<\/p>\r\n<p>Sichtung<\/p>\r\n<p>Priorisierung der Behandlung<\/p>\r\n<p>Medizinische Versorgungsstrategien anpassen (z.B. TASC)<\/p>\r\n<p>Personal rekrutieren<\/p>\r\n<p>Materialplanung- und bevorratung (z.B. OP-Siebe)<\/p>\r\n<p>Apotheke, Blutbank\u2026\u2026<\/p>\r\n<p>Einschr\u00e4nkung\/Einstellung des Routinebetriebes<\/p>\r\n<p>Entlassung von Patienten<\/p>\r\n<p>Abbestellen elektiver Patienten<\/p>\r\n<p>Kooperation mit anderen Krankenh\u00e4usern<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Ma\u00dfnahmen zum Erhalt der Funktionalit\u00e4t:<\/u><\/p>\r\n<p>Stabsarbeit<\/p>\r\n<p>Sicherheitskonzepte<\/p>\r\n<p>Dokumentation, Verwaltung, Registrierung<\/p>\r\n<p>Abl\u00f6se des Personals\/\u201dDurchhaltef\u00e4higkeit\u201d<\/p>\r\n<p>PSNV f\u00fcr das Personal<\/p>\r\n<p>Angeh\u00f6rigenbetreuung<\/p>\r\n<p>Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Samstag: Wissenschaftliches Programm; Sitzung 1<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p><strong><u>Skill Lecture: Blick \u00fcber den Horizont<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> S1-Leitlinie Pr\u00e4hospitales Atemwegsmanagement; Christian Byhahn (Oldenburg)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Die LL wurde 2019, sp\u00e4ter als geplant, fertig. Es dauerte mehr als 10 Jahre von der Idee bis zur Leitlinie. 2007 wurden in der Notfallmedizin 7% \u00f6sophageale Fehlintubationen gez\u00e4hlt, in mehr als 50% der Atemwegsprozeduren war nicht der Endotrachealtubus, sondern der Larynxtubus die 1. Wahl, und das Videolaryngoskop schien nur f\u00fcr Freaks eine Bedeutung zu haben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li>a) Zentrale Frage: ab wann kann man intubieren? Die DGAI-Handlungsempfehlung von 2012 war online der meistgelesene Artikel und best\u00e4tigte, dass dies eine \u201eMarktl\u00fccke\u201c war.<\/li>\r\n<li>b) Zentrale Botschaften:<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>-ETI ist und bleibt der Goldstandard in der Atemwegssicherung<\/p>\r\n<p>-Der Intubationserfolg beim ersten Versuch ist von gro\u00dfer Bedeutung (First Pass)<\/p>\r\n<p>-Um die Beherrschung der ETI nachweisen zu k\u00f6nnen, bedarf es &gt;100 unter Aufsicht und<\/p>\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dokumentierter durchgef\u00fchrter ETI.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Vergleich mit \u201eSammeln\u201c chirurgischer Skills: \u201eIch m\u00fcsste heute mal eine Bypass-OP \u00fcben.\u201c <br \/>F\u00fcr Chirurgen werden 55-80 Sigma-OPs gefordert, damit sie sie allein bzw. als Verantwortlicher durchf\u00fchren d\u00fcrfen. Drei Jahre Gallenoperationen, 150 \u00d6sophagusresektionen. Die Durchleuchtungszeit (und damit die Prozedurendauer) im HKL sinkt erst ab 140-160 Coronarangiografien.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>-Mehr als 2 ETI-Versuche multiplizieren die Komplikationsrate.<\/p>\r\n<p>-Direkte Laryngoskopie (McIntosh-Spatel) mit VLS soll als erster Versuch starten, D-Blade nur als<\/p>\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Reserve.<\/p>\r\n<p>-EGA ja, wenn ETI nicht beherrscht wird als prim\u00e4re Strategie.<\/p>\r\n<p>-Wenn EGA, dann 2. Generation mit Magensonde (nicht Absaugkatheter, sondern Magensonde!!!),<\/p>\r\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 bei Kindern LM, nicht LT, und immer Cuffdruck messen!!<\/p>\r\n<p>-Nachteil LT: kann oxygenieren und dennoch letale Folgen haben<br \/>-Training ist eine essentielle Komponente: nicht am Manikin, sondern am Patienten, da keine Puppe<\/p>\r\n<p>die Pharynx- und Larynxeigenschaften ausreichend realistisch widerspiegelt. (Es gibt einen CT-Vergleich zwischen menschlichem K\u00f6rper und AW-Trainer, wo keine \u00dcbereinstimmung besteht. Dier Trainer taugen lediglich f\u00fcr ETI-Training, aber nicht f\u00fcr EGA-Training. Man m\u00fcsste 45 EGA vorweisen, bevor man \u201ees kann\u201c. Wie viele j\u00e4hrlich, ist nicht klar.<\/p>\r\n<p>&#8211; Welche EGA ist der richtige? Es soll der EGA angewendet werden, der mehrheitlich im Training<\/p>\r\n<p>Anwendung findet.<br \/><br \/><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> Invasive Notfalltechniken: Clamshell, REBOA &amp; Co.; Erik Popp (Heidelberg) <\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Clamshell + REBOA nur, wenn alle anderen Ma\u00dfnahmen nicht funktionieren.<\/p>\r\n<p>Z.B. bei Trauma-CPR, wenn exsanguiniert (\u201eStop the bleeding hat Vorrang!\u201c).<\/p>\r\n<p>Zun\u00e4chst Reversible Ursachen beheben: Hypox\u00e4mie, Hypovol\u00e4mie, Herzbeuteltamponade, Spannungspneumothorax.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>2013 (Buschmann C et al.) 15,2% der reanimationspflichtigen Patienten nach Trauma h\u00e4tten mit den korrekten Ma\u00dfnahmen (reversible Ursachen) sicher oder eventuell \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Thoraxkompression hat geringere Priorit\u00e4t als Ursachenbehebung: Mini-Thorakotomie in B\u00fclau-Position.<\/p>\r\n<p>Bei Herzbeuteltamponade hilft die Punktionsnadel wegen Clottbildung nicht, es sei denn der Patient ist antikoaguliert.<\/p>\r\n<p>Patienten mit perforierenden Verletzungen sind leichter zu retten als die mit stumpfen Traumata.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Clamshell-Indikation (schnelle \u00dcbersicht!):<\/p>\r\n<p>Perikardentlastung<\/p>\r\n<p>Aortenkompression<\/p>\r\n<p>Blutungskontrolle<\/p>\r\n<p>KEINE Indikation ist die offene Herzmassage!!<br \/><br \/><\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong><u> eCPR: ECMO bei Reanimation; Matthias Baumg\u00e4rtel (N\u00fcrnberg)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>ECMO (eCPR)-Ger\u00e4t wiegt etwa 15-20kg<\/p>\r\n<p>Oxygenator und CO<sub>2<\/sub>-Eliminator; ca. 4l\/min Blutfluss, gro\u00dfe Kan\u00fclen, meist venoven\u00f6s; es wird ein pO<sub>2<\/sub> von 500 erreicht.<\/p>\r\n<p>Beispiel aus Kanada: vorgesch\u00e4digter Patient mit Schocklunge (viele Erreger) wird explantiert (3 Tage OHNE Lunge), und dann transplantiert, \u00fcberbr\u00fcckend ohne Lunge und also ohne Beatmung ECMO.<\/p>\r\n<p>Ethisches Problem f\u00fcr e-CPR bekannt aus m-CPR (CPR mit mechanischem Thoraxkompressionsger\u00e4t):<\/p>\r\n<p>Transport unter m-CPR?<\/p>\r\n<p>Weitermachen vor Ort?<\/p>\r\n<p>Aufh\u00f6ren?<\/p>\r\n<p>Der Herzrhythmus ist nach e-CPR immer besser als vorher (z.B. Flimmern statt Asystolie).<\/p>\r\n<p>Indikation:<\/p>\r\n<p>No-flow-time &lt;5min<\/p>\r\n<p>Max. Eintreffzeit RD 15 min<\/p>\r\n<p>Rhythmus KaFli oder PEA (nicht Asystolie)<\/p>\r\n<p><strong><u>Hypothermie<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Samstag: Wissenschaftliches Programm; Sitzung 2<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p><strong><u>Drogen \u2013 jetzt wird\u00b4s bunt <\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> Aktuelle psychostimulierende Drogen; Thomas Weber (Bochum)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Thomas Weber (Bochum) berichtete \u00fcber aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der psychostimulierenden Dogen und betonte in diesem Zusammenhang das Erkennen und die Behandlung des Malignen neuroleptischen Syndroms.<\/p>\r\n<p><u>Kokain:<\/u><\/p>\r\n<p>Sympathikussturm<\/p>\r\n<p>Generalisierter Vasospasmus<\/p>\r\n<p>Generalisierte Thromboseneigung (Adrenalin)<\/p>\r\n<p>Natrium Kanalblocker = neg. Inotropie v.a. bei chronischer Einnahme wahrscheinlich (Cave: Beta-Blocker, Alpha Blockade \u00fcberschie\u00dfend)<\/p>\r\n<p>Schwerste Laktatazidose, daher \u2026 H\u00e4modynamisch instabil: Bikarbonat \u201eblind\u201c<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Cannabis (Tetrahydrocannabinol = THC):<\/u><\/p>\r\n<p>Oral: \u00a0Wirkeintritt 30-60 Minuten (2-10h)<\/p>\r\n<p>Rauchen: Wirkeintritt sofort (Dauer 1-4 h)<\/p>\r\n<p>Nachweisbarkeit: 7 bis 10 Tage; chronisch bis zu 8 Wochen; Im Haar mehrere Mon<\/p>\r\n<p>Verst\u00e4rkung des aktuellen Gef\u00fchlszustandes<\/p>\r\n<p>Psychosen-Ausbruch<\/p>\r\n<p>Panik-Attacken m\u00f6glich<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Allg. Therapie Standard, nicht nur bei Cannabis:<\/u><\/p>\r\n<p>Symptomatisch: Volumen, O2, etc.<\/p>\r\n<p>Ggf. Benzo\u00b4s bei Panik<\/p>\r\n<p>CAVE bei Neuroleptikagabe: Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS):<\/u><\/p>\r\n<p>Postsynaptische Dopamin2-Blockade<\/p>\r\n<p>(Extreme) Muskelsch\u00e4den (MH \u00e4hnlich)<\/p>\r\n<p>Starrheit\u00a0 und kein Tremor. Tremor findet man eher bei TZA Intox durch Serotonin Anstieg<\/p>\r\n<p>Akineton: Anticholinergikum (= Antiparkinsonmittel ) bei K\u00f6rpersteifheit, Blickstarre und Akathisie (=Sitzunruhe)<\/p>\r\n<p>Die therapeutische Dosis liegt zwischen 2 und 16 mg<\/p>\r\n<p>Senkt die Krampfschwelle<\/p>\r\n<p>Anstieg des Augeninnendrucks<\/p>\r\n<p>Biperidenvergiftung \u00e4hnelt der von Atropin<\/p>\r\n<p>Konklusion: Nicht pr\u00e4klinisch einsetzten, da Symptom Chaos vorprogrammiert<\/p>\r\n<p>(Antidot von Akineton ist wiederum Physostigmin)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>GHB; Liquid Ecstasy (Somsanit\u00ae):<\/u><\/p>\r\n<p>Geringe therapeutische Breite wodurch h\u00e4ufig GIT Symptome auftraten<\/p>\r\n<p>Schlechte Steuerbarkeit<\/p>\r\n<p>Unkalkulierbare Wirkungsdauer<\/p>\r\n<p>Wirkung: Oral schon nach 15 Minuten (HWZ 20-40 Min)<\/p>\r\n<p>Nur wenige Stunden nachweisbar (Blut 8; Urin bis 12); Probe einfrieren<\/p>\r\n<p>Wirkdauer mind. 2 &#8211; 4 h<\/p>\r\n<p>Schmeckt nach Seife<\/p>\r\n<p>Alkohol\u00e4hnlich bis hin zum Koma<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Anticholinerges Syndrom:<\/u><\/p>\r\n<p>= Nervus vagus Blockade<\/p>\r\n<p>Therapie: Physostigmin, auch bei Trizyklischen Antidepressiva<\/p>\r\n<p>Reversibler Ach-Hemmer<\/p>\r\n<p>Erh\u00f6hung der Ach Konzentration im synaptischen Spalt<\/p>\r\n<p>Lipidl\u00f6slichkeit = Gute Passage der Blut-Hirn-Schranke<\/p>\r\n<p>Rasche Resorption (i.m., s.c. u. oral)<\/p>\r\n<p>Wirkungseintritt: nach 3-15 Minuten<\/p>\r\n<p>Wirkdauer (20 Min bis 2 h)<\/p>\r\n<p>Abbau: Hydrolyse, inaktive Metaboliten werden vorwiegend renal eliminiert<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Zusammenfassung:<\/u><\/p>\r\n<p>Standardtherapie, ggf. Benzo\u00b4s<\/p>\r\n<p>Differentialdiagnose (Psychosen, Infektion, Nieren-, Leberinsuffizienz)<\/p>\r\n<p>Chronischer Kokain Konsum: Neg. Inotropie!<\/p>\r\n<p>MNS (\u201eStarre\u201c: Akineton = Vagusstimulation) versus TZA Intox (\u201eSerotonin-Augen-Tremor\u201c, eher Physostigmin, da \u201eVagus Blockade\u201c), postop. h\u00e4ufiger!!<\/p>\r\n<p>GHB\u2013Proben: Asservieren (\u201eeinfrieren\u201c)<\/p>\r\n<p>Metamphetamin (Koronarspasmen; h\u00f6chste Toxizit\u00e4t)<\/p>\r\n<p>Lachgashypoxie<\/p>\r\n<p>Vitamin K = Ketamin, sieht aus wie Koks<\/p>\r\n<p>Absinth = Alkohol Intox<\/p>\r\n<p>CAVE Gift-Pilze<\/p>\r\n<p>\u201ePoppers\u201c ist \u201e\u00e4tzend\u201c (Alkalische \u2013 Kolliquationsnekrose)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> Crystal Meth; Michael Bernhard (D\u00fcsseldorf)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Vertiefend stellte Michael Bernhard (D\u00fcsseldorf) Crystal Meth als Modedroge vor. Er unterstrich die Bedeutung des Urin-Toxikologie-Screenings und \u00e4u\u00dferte seine Bef\u00fcrchtungen zur rasch steigenden Inzidenz dieser Vergiftungen.<\/p>\r\n<p>Hohes Abh\u00e4ngigkeitspotential, rascher Kick<\/p>\r\n<p>Hohe langfristige Neurotoxizit\u00e4t<\/p>\r\n<p>Risiko f\u00fcr \u00dcberdosierungen (hoher Reinheitsgrad)<\/p>\r\n<p>H\u00e4ufig Mischkonsum<\/p>\r\n<p>Unterliegt BtmG seit 1941<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Akuteffekte:<\/u><\/p>\r\n<p>Appetitverlust<\/p>\r\n<p>Tachykardie, Hypertonie<\/p>\r\n<p>Mydriasis<\/p>\r\n<p>Schlafst\u00f6rungen<\/p>\r\n<p>\u00dcbelkeit<\/p>\r\n<p>Bizarre, fahrige Bewegungsmuster, Grimassieren, Hyperaktivit\u00e4t, Halluzinationen<\/p>\r\n<p>Aggessionsbereitschaft<\/p>\r\n<p>Krampfanf\u00e4lle, Schlaganfall, Hirnblutung<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Folgewirkungen:<\/u><\/p>\r\n<p>Dermatitis, Haarausfall, Schleimhautsch\u00e4den, Zahnsch\u00e4den (Meth-Mund)<\/p>\r\n<p>Kognitive Defizite<\/p>\r\n<p>Depressionen<\/p>\r\n<p>Paranoia, Wahn, Aggression, Psychosen<\/p>\r\n<p>Gewichtsverlust<\/p>\r\n<p>Herzrhythmusst\u00f6rungen, Herzinfarkte<\/p>\r\n<p>Nierensch\u00e4den<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Therapie: <\/u><\/p>\r\n<p>Thromboseprophylaxe, Dantrolen, Pravidel (=Bromocriptin wirkt als Dopamin-D\u2082-Agonist)<\/p>\r\n<p>Benzos (1. Wahl)<\/p>\r\n<p>Antipsychotika (z.B. Olanzapin<\/p>\r\n<p>Bei Narkoseeinleitung: kein succ!! Cave Rhabdomyolyse<\/p>\r\n<p>Antihypertensiva (Urapidil)<\/p>\r\n<p>Antiarrhythmika (z.B. Verapamil)<\/p>\r\n<p>K\u00fchlma\u00dfnahmen (extern)<\/p>\r\n<p>Keine Urinalkalisierung bei Rhabdomyolyse (verz\u00f6gert Elimination)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong><u> Aktuelle Vergiftungen beim Kind; Michael Schroth (Erlangen)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Zum \u00e4u\u00dferst zur\u00fcckhaltenden Einsatz der prim\u00e4ren Giftelimination im Rettungsdienst positionierte sich Michael Schroth (N\u00fcrnberg) bei der Vergiftung des Kindes.<\/p>\r\n<p>Entscheidend: Akribische, anamnestische Vorarbeit. Gezieltes Suchen.<\/p>\r\n<p>Substanzasservation: Alle fraglichen Beh\u00e4lter, Blister, Pflanzen, Nahrungsmittel, andere.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Klinische Symptome: <\/u><\/p>\r\n<p>\u00dcbelkeit; Brechreiz; Erbrechen , Tachypnoe; typischer Foetor , kardiovaskul\u00e4re Kollapszust\u00e4nde; Schock , Rausch- und Erregungszust\u00e4nde; Verwirrtheit; Halluzinationen , Tremor; ataktische choreoforme Bewegungsmuster , Stupor; Koma; Kr\u00e4mpfe; Bewusstlosigkeit<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Toxidrome:<\/u><\/p>\r\n<p>Opioide: Atemdepression, Koma, Miosis<\/p>\r\n<p>Anticholinergika (z.B. Atropin): Mundtrockenheit, trockene Haut, Hautr\u00f6tung, Hyperthermie, Mydriasis, Tachykardie, Harnverhalt, Unruhe, Kr\u00e4mpfe; Bewusstseinsst\u00f6rung<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Prim\u00e4re Giftentfernung:<\/u><\/p>\r\n<p>Kommt nur noch bedingt zum Einsatz !!!<\/p>\r\n<p>Haut: grob von eventuell benetzten Kleidungsst\u00fccken befreien. Evtl. Abwaschen mit klarem Wasser.<\/p>\r\n<p>Auge: Bei Kontakt zum Beispiel mit Kalk: Reinigung oder Sp\u00fclung mit klarem Wasser (wenn toleriert!)<\/p>\r\n<p>Magen-Darm-Trakt: Meistens wenig Erfolg versprechend (rasche Resorption !) Erbrechen lassen bzw. Sp\u00fclung nur selten indiziert. Kontraindikationen: Erbrechen nach Ingestion von S\u00e4uren\/Laugen. Bei Ingestion von sch\u00e4umenden Substanzen. Sp\u00fclung am ehesten nur am intubierten Kind !<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>Fazit:<\/u><\/p>\r\n<p>Schwere, bedrohliche Vergiftungen bei Kindern sind selten.<\/p>\r\n<p>T\u00f6dlich verlaufende Vergiftungen bei Kindern sind sehr selten.<\/p>\r\n<p>Ziel therapeutischer Ma\u00dfnahmen ist der Patient und nicht die toxische Substanz.<\/p>\r\n<p>Vorzeitige oder leichtfertige Bagatellisierung kann zu schweren und\/oder bleibenden Gesundheitssch\u00e4den des Kindes f\u00fchren.<\/p>\r\n<p>Das Risiko aller Therapiema\u00dfnahmen muss kritisch gegen\u00fcber dem Risiko durch die Ingestion abgewogen werden.<\/p>\r\n<p>Bei allen Ma\u00dfnahmen der prim\u00e4ren Giftentfernung k\u00f6nnen Komplikationen auftreten. Diese sind selten, k\u00f6nnen aber schwerwiegend sein.<\/p>\r\n<p>Eine Verbesserung des Behandlungsergebnisses oder des klinischen Verlaufes durch die Durchf\u00fchrung einer prim\u00e4ren Giftentfernung ist nicht erwiesen.<\/p>\r\n<p>Die Durchf\u00fchrung einer prim\u00e4ren Giftentfernung stellt keine Routinema\u00dfnahme dar, sondern bedarf einer eindeutigen Indikationsstellung.<\/p>\r\n<p>Anamnestischer Aufwand ist weit gr\u00f6\u00dfer als der medizinische Handlungsbedarf.<\/p>\r\n<p>Basics der p\u00e4diatrischen Notfallversorgung d\u00fcrfen nicht au\u00dfer acht bleiben (Ausk\u00fchlung !)<\/p>\r\n<p>Kommunikation (wenn notwendig) mit existierenden Giftnotrufen unbedingt delegieren (Leitstelle), in der Akutsituation nicht selbst durchf\u00fchren.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Erste Priorit\u00e4t Wiederherstellung der Vitalfunktionen<\/p>\r\n<p>Zweite Priorit\u00e4t: Diagnosestellung bzw. \u201eErzwingen\u201c der Diagnose<\/p>\r\n<p>Dritte Priorit\u00e4t: Spezifische Therapie nach Diagnosestellung<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Samstag: Wissenschaftliches Programm; Sitzung 3<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p><strong><u>\u00c4rzte im Katastrophenschutz<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Der Einsatz von \u00c4rzten im Katastrophenschutz wurde anschlie\u00dfend aus Sicht der Hilfsorganisationen (Sara Beemelmanns, DRK) und aus Sicht der \u00c4rzte ( Dr. Rainer L\u00f6b, MHD, Hamm) dargestellt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> \u2026aus Sicht der Hilfsorganisationen; Sara Beemelmanns (DRK Nordrhein)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><u>\u00c4rztliche T\u00e4tigkeiten in einer Hilfsorganisation:<\/u><\/p>\r\n<p>Medizinischer Fachvorgesetzter<\/p>\r\n<p>\u00dcbernahme \u00e4rztlicher Aufgaben in Einsatzformationen<\/p>\r\n<p>Verantwortung f\u00fcr Pr\u00e4ventions- und Nachsorgema\u00dfnahmen bei Einsatzkr\u00e4ften<\/p>\r\n<p>Psychosoziale Notfallversorgung<\/p>\r\n<p>Aus- und Fortbildung von Einsatzkr\u00e4ften<\/p>\r\n<p>Weiterentwicklung bestehender Ausbildungskonzepte<\/p>\r\n<p>Mitarbeit bei Konzepten der Gefahrenabwehr<\/p>\r\n<p>Beratung der Leitungs- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in medizinischen Fragestellungen<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> \u2026aus Sicht der \u00e4rzte; Rainer L\u00f6b (MHD, Hamm)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>HiOrg als kritische Infrastruktur<\/p>\r\n<p>\u00c4rzte als fachlich Notwendige, in breitem Fachspektrum, F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/p>\r\n<p>Pr\u00e4gung durch Dienst an und in der Gesellschaft \u2013<\/p>\r\n<p>Feste Verankerung der Organisationen und Bw in der Gesellschaft \u2013 Nachwuchs \u2026 &#8211;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Samstag: Wissenschaftliches Programm; Sitzung 4<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p><strong><u>Zwischen Baum und Borke<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong><u> Das h\u00e4tte man nicht gedacht: Fallstricke in der Notfallmedizin; Marc Zellerhoff (\u00c4LRD Rhein-Kreis Neuss)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Sie d\u00fcrfen Fehler machen \u2013 Sie m\u00fcssen es nur merken &#8230;.<\/p>\r\n<p>Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn jeder Fehler nur einmal vorkommt &#8230;.<\/p>\r\n<p><u>Ratschl\u00e4ge:<\/u><\/p>\r\n<p>Seien Sie Teil des Teams!<\/p>\r\n<p>Fragen Sie nach!<\/p>\r\n<p>Besorgen Sie sich Lernstoff!<\/p>\r\n<p>Besuchen Sie Fortbildungen!<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong><u> Notfallmedizinische Engramme: Das m\u00fcssen Sie erkennen; Stephanie D\u00f6ll (Erfurt)<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Mit Jacke und Hose&#8230; &#8211; keine Diagnose: Untersuchung (immer) am entkleideten Patienten<\/p>\r\n<p>Vom Symptom zur Diagnose: Vermeidung von Fixierungsfehlern<\/p>\r\n<p>Der Schein kann tr\u00fcgen: Fakten w\u00fcrdigen<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong><u> Soziale Medien: Pitfalls und Pearls; Martin Fandler<\/u><\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p><u>Tipp: <\/u><\/p>\r\n<p>Nerdfallmedizin<\/p>\r\n<p>Feedly.com<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong><u>Fazit<\/u><\/strong><\/p>\r\n<p>Wie immer waren alle Workshops ausgebucht.<\/p>\r\n<p>Das kongenial von Prof. Alex Lechleuthner moderierte\u00a0 Industrieforum wurde ebenso \u201ewie immer\u201c sehr zahlreich genutzt.<\/p>\r\n<p>Die Special Lecture am Samstagmittag bestritt diesmal der Flugkapit\u00e4n Hans H\u00e4rting (Wien) mit einer kurzweiligen Lehrstunde in Sachen Kommunikation und Fehlerkultur am Beispiel der Luftfahrt.<\/p>\r\n<p>Als Pr\u00e4sent bekamen alle Teilnehmenden die druckfrische Version 3.0 des bew\u00e4hrten Handbuchs Notfallmedizin, das \u201eNotfallmedizinische Kompendium der AGNNW\u201c.<\/p>\r\n<p>Die Programmkommission ist nat\u00fcrlich bereits jetzt dabei, f\u00fcr das kommende Jahr wieder Top-Referenten zu verpflichten.\u00a0 Selbstverst\u00e4ndlich ist auch die AGNNW bestrebt, alle Geschlechter gleichberechtigt bei der Auswahl der Vortragenden zu repr\u00e4sentieren. Darum zus\u00e4tzlich auch ein Appell an alle Mitglieder: bringen sie sich ein, machen Sie gerne Vorschl\u00e4ge und richten Sie diese an uns \u00fcber unsere Website <a href=\"http:\/\/www.agnnw.de\">www.agnnw.de<\/a> oder direkt an <a href=\"mailto:info@agnnw.de\">info@agnnw.de<\/a> .<\/p>\r\n<p>Wir freuen uns schon, Sie 2021 wiederzusehen oder neu begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. Einen Ratschlag d\u00fcrfen wir bereits jetzt geben: melden Sie sich fr\u00fchzeitig an! Es wird sich lohnen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Dr. Thomas Jakob, stellv. Vorsitzender der AGNNW<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Westdeutsche Notfalltage \u2013 36. Jahrestagung der AGNNW Thomas Jakob \u2013 unter Mitarbeit von Sandra D\u00f6pker, Bernd Strickmann, Holger Wi\u00dfuwa und Volker G\u00f6bel Erneut \u201eausverkauft\u201c!! Am 17. und 18. Januar fanden die Westdeutschen Notfalltage 2020\u00a0 und damit die 36. Jahrestagung der AGNNW statt. 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